Zusammenhänge werden ersichtlich

Denken wollen und für sich selbst urteilen

Die Frage ist, was wir Menschen aus eigenem Antrieb und ohne Widerstand finalursächlich erreichen wollen. Was gibt es zu tun, wenn einem in einem Veränderungsprozess keine Normen oder allgemeine Massstäbe zur Verfügung stehen; wenn bislang gültige Werte und Normen nicht zur persönlichen oder allgemeinen Erfahrung passen?

Oftmals sind Veränderungsprozesse Ereignisse oder Einsichten, die in den gewohnten Werten und Kenngrössen nicht vorgesehen sind. Es gibt auf dem Weg zur eigenen Bildung nichts, um Einzelfälle oder Erlebnisse mit anderen unterzuordnen. Bei der Beurteilung dieser Patsituation gibt es nur eines: Selber denken wollen und auf die eigene Erfahrung zurückgreifen.

Wir Menschen verfügen mit dem inneren Bewegungsprinzip aus eigenem Antrieb und ohne Widerstand über eine Fähigkeit rational zu denken, rational zu urteilen, ohne sich von Gefühlen oder Eigeninteressen leiten zu lassen. Diese Fähigkeit äussert sich spontan und ist nicht an Regeln und überkommene Werte gebunden; wir Menschen können mittels der eigenen Urteilskraft selbst eigene Prinzipien schaffen und einen Status quo verändern, was unter dem Label des Paradigmenwechsels auf dem Weg zu einer gesunden Selbst- und Unternehmensführung einem vorübergehenden zivilen Ungehorsam entspricht.

Die Biologie der Kommunikation

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Der Austausch aus Selbstbewegung und Selbsterhalt äussert sich vital-fühlend und durchdringt alles, was lebt. Er ist weder allein materiell noch allein mental-geistig manifestiert. Diese essentielle und elementare Eselsbrücke ermöglicht uns Menschen Energien zu lenken und sich im eigenen Umfeld zu bewegen. Zuvor unvorstellbare Veränderungsprozesse werden ersichtlich. Die Vorstellung, was mit dem anderen ist, wird dadurch möglich.

Anhalten und nachdenken

Wer vor und während Veränderungsprozessen Versuchung und Zwang widersteht, weil er ein Mensch ist, kann betriebswirtschaftlich bei sich selbst und im Unternehmen, ohne zu sparen, unter dem Strich die Kosten senken.

Warum ist das möglich? Weil ein Mensch, der mit sich zusammenlebt, mit sich selbst sprechen und dadurch denken kann. Er kann unabhängig seiner Funktion und Rolle nicht über sich selbst, sondern über das eigene Handeln und über das, was man gerade tut, nachdenken. Er kann vital-fühlend beurteilen, was in einem Veränderungsprozess zur Verdrängung und was zur Verlässlichkeit in einer gesunden Selbst- und Unternehmensführung gehört und dafür Verantwortung übernehmen.

Erfahrungswissen und Entdeckungswissen sind die verlässlichen Treiber, wenn es bei sich selbst und betriebswirtschaftlich, neue Paradigmen vorausgesetzt, um Kosten und Nutzen geht. Dass ein vital-fühlender Körper dabei eine grosse Rolle spielt, liegt auf der Hand. Die Hoffnung, allein aus herkömmlichen Werten und Normen Veränderungen zu erzielen, bleibt beim Gefühl und greift zu kurz.

Vier Eckpunkte, um eine gesunde Selbst- und Unternehmensführung zu implementieren: