Organisationsbildung

Die Organisationsbildung in der Spiralrhetorik™ bildet die Organisations-Membranen, weil die Organisation wie das Zellgewebe eines menschlichen Körpers im ständigen Austausch mit den Umfeldeinflüssen steht, und mit der Haut als äusserstes Organ die grösste Vielseitigkeit bei der Verwirklichung der inneren Aufgaben an den Tag legen kann. Erfolg, ja Triumph stehen auf der Seite der Organisation, solange die Menschen in ihren Funktionen und Rollen als innere Organe ihrer Organsiation ein geistiges und emotionales Mass an Verantwortungsfähigkeit besitzen. Dann strotzt eine Organisation vor Gesundheit und Wohlbefinden, Lebenswillen und Ausdauer, weil die Menschen darin sowohl engelhaft geduldig sein als auch blitzschnell zuschlagen können, wenn es das Umfeld so verlangt und sich wünscht.

Organisationsbildung ist eine "geistige Kriegerin", die auf Achstsamkeit beruht. Mit einer vorausschauenden Organsiationsbildung wissen Unternehmer und Organsiationen mit ihren beteiligten Menschen genau, was sie täglich in ihren Abnläufen und Prozessen tun. Sie dienen in ihren Funktionen und Rollen einer Sache, die kräftiger und mächtiger ist als sie. Selbstsucht hat da keinen Platz. Deshalb schenkt eine wahre Organisationsbildung allen Beteiligten Klarheit und Anpassungsfähigkeit, aber auch ein erstaunliches Mass an Kreativität und Ideen für neue Wege jenseits bisheriger Grenzerfahrugnen. Synthese, Direktheit und Aufrichtigkeit gehören genauso zur Organisationsbildung wie Loyalität und Hingabe an höhere private, berufliche und geschäftliche Ziele, die nur gemeinsam und zum Wohle aller Beteiligter errreicht werden können. Diese "geistige Kriegerin" erfordert neben tieferer Erkenntnis für die Entwicklung wahrer Strategien Beharrlichkeit, Geduld, Ausdauer, Mut und die Überzeugung, die Geschicke und Bestimmungen einer Organsiation aus geistiger Kraft selber bilden und in die Hand nehmen zu können.

Ohne Anpassungsfähigkeit an äussere Bedingungen und ohne den Mut für undogmatische Veränderungen fehlt die Erfahrung, etwas Kräftigeres und Mächtigeres zu wagen. Wenn die Menschen in Organisationen höhere Ziele nicht im Auge haben, beginnen sie unweigerlich ihre geistigen Gaben zu missbrauchen und Dogmen den Vorzug zu geben, selbst wenn diese die Membranen ihrer Organisation zerstören. Das Personal wird schamlos in der Sprache und arrogant im Verhalten, weil es ohne Erfahrung und Mut strategisch nicht mehr klug zubeissen kann. Die inneren Teams werden zaghaft und unentschlossen, verwirrt und unsicher. Statt sich zusammenzuführen, beginnt der widernatürliche und sinnlose Kampf des Stärkeren. Die noch so klügsten Strategien werden spitzfindig statt scharfsinnig, und die Organisation beginnt orientierungsslos auseinanderzufallen. Die beteiligten Menschen geraten in die Schluchten der Furcht. Es kommt unweigerlich zu Krisen. Da bleibt nur noch die Tür zur Intervention.